Wind- und Wetter

Tarifa bietet ganzjährig Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Im Winter wird es bei Tageshöchsttemeraturen (12°-20°C) von nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß (22°-30°C).

Tarifa wird wohl zu recht die Hauptstadt des Windes genannt. Die Meerenge von Gibraltar beschleunigt den Wind wie eine Düse. Im Jahresverauf bläst ca 40 % Prozent der Levante (weht vom Mittelmeer kommend auf den Atlantik); Levante (der Osten) heißt auch übersetzt: der Wind der aus dem Osten kommt. Der Poniente (der Westen), er weht vom Atlantik in Richtung Mittelmeer und steuert ebenso 40 Prozent der Windzeit bei. An den restlichen Tagen kann der Wind aus Süd, in Kombination mit hohen Wellen, oder aus Norden kommen

Levante

Der Levante ist ein schräg ablandiger, an manchen Tagen sideshore, wehender Wind aus dem Osten. Für die Tage mit Levante stellen wir extra ein Rescueboot zur Verfügung, damit wir euch eine sichere Schulung auch bei ablandigem Wind garantieren können. Seine Stärke variiert von frisch bis stark. Der ablandige Wind bügelt die Wellen flach, Tarifa ist während der Levanteperiode ein angenehmes Trainingsrevier, vorrausgesetzt der Levante weht nicht zu stark, was an manchen Tagen vorkommen kann. Dann weichen wir jedoch an alternative Spots aus.

Der Levante bläst zwischen einem Tag und mehreren Wochen rund um die Uhr durch. Die Afrikaküste kann dabei in undurchsichtigem Dunst verschwinden. Nachmittags wird er noch ein bißchen stärker, besonders bei Flut.

Poniente

Der schräg auflandige Poniente bläst vor allem tagsüber und wird bei stahlendem Himmel nachmittags am stärksten. Mit dem Poniente verändert sich auch das Wellenbild, kleine Wellen treffen dann auf den Strand. Er tritt als Folge von Tiefdruckgebieten auf. Vor allem im Winter kann dieser Wind Sturmstärke erreichen.

Südwind

Der winterliche, regenreiche Südwind bläst voll auflandig und schleppt hohe Wellen mit. Vormittags bläst der Südwind Vollgas, mittags ab zwei Uhr läßt er oft schon wieder nach. Oft kommt er aber auch in Intervallen, jeweils vor den zahlreich ankommenden Regenfronten, die sich ungefähr halbstündlich mit sonnigen Aufhellungen abwechseln. Mit dem Südwind bildet sich auch häufig ein riesige Lagune, da der Strand von den Wellen überspült wird. Ein perfektes Flachwasser Trainingsrevier, dass meist mehrere Tage vorhanden bleibt.

Nordwind

Bei dem kalten Wind aus dieser Richtung liegt die Tarifabucht etwas im Windschatten, nur die Mündung des Rio Jara erreicht der Wind. Dafür schwärmen die Wellenreiter dann von australischen Bedingungen in El Palmar und Conil.